Einer der ältesten Tierbaupläne der Erde
Seesterne gehören zu den faszinierendsten Tieren unserer Ozeane – und das schon seit über 450 Millionen Jahren. Ihre fünfstrahlige Symmetrie, ihre Fähigkeit zur Regeneration und ihre Rolle als Spitzenräuber in marinen Ökosystemen machen sie zu einem der erfolgreichsten Tierbaupläne der Evolution.
Warum sind fossile Seesterne so selten?
Seesterne haben kein hartes Skelett im klassischen Sinne. Ihr Körper besteht aus Hunderten kleiner Kalkplättchen (Ossikeln), die nach dem Tod schnell auseinanderfallen. Damit ein Seestern als Fossil erhalten bleibt, muss er extrem schnell von Sediment bedeckt werden – ein seltenes Ereignis. Das macht vollständig erhaltene Exemplare zu echten Raritäten in der Paläontologie.
Das Ordovizium – eine Welt voller Leben
Vor etwa 485 bis 443 Millionen Jahren erlebte das Leben in den Meeren eine explosive Vielfalt. Das Ordovizium war die Epoche der Stachelhäuter, Trilobiten und frühen Wirbeltiere. Seesterne der Klasse Asteroidea entwickelten sich in dieser Zeit zu einem festen Bestandteil mariner Ökosysteme – und haben sich seitdem kaum verändert.
Ein lebendiges Fossil
Moderne Seesterne sehen ihren urzeitlichen Vorfahren verblüffend ähnlich. Das macht fossile Seesterne zu einem einzigartigen Fenster in die Vergangenheit: Man hält ein Tier in den Händen, das vor über 450 Millionen Jahren in einem Urmeer lebte – und dessen Nachfahren heute noch existieren.
→ Originalen fossilen Seestern jetzt entdeckenSammeln mit Bedeutung
Ein fossiler Seestern ist kein Massenprodukt. Jedes Exemplar ist ein Unikat – geformt durch Millionen Jahre Geologie, geborgen mit Sorgfalt, und ein echter Blickfang in jeder Sammlung oder jedem Wohnraum.
Selten. Authentisch. Zeitlos.
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